Französisch als Schulfach

Für den Fachbereich Französisch sind am Kolleg St. Thomas die Lehrerinnen Frau Hüsing und Frau Kluge-Hölzen zuständig. Französisch wird bei uns viermal in der Woche unterrichtet und in einem Jahr werden insgesamt fünf Arbeiten geschrieben. In der neunten Klasse findet dann der Austausch statt. Zudem besteht die Möglichkeit, das DELF-Diplom (Diplôme d´Etudes en Langue Francaise) abzulegen.




Die 10 besten Gründe, Französisch zu lernen:

Weil man das Gelernte gleich anwenden kann, z.B. beim Schüleraustausch in Klasse 9 mit unserer Partnerschule in Nordfrankreich, bei Brief- und E-Mail-Freundschaften oder bei Ferien im herrlichen Urlaubsland Frankreich oder anderen frankophonen Ländern wie z.B. Kanada, Schweiz, Belgien oder Tahiti!

Weil Französisch große Chancen für den beruflichen Erfolg eröffnet: Frankreich und Deutschland sind jeweils die wichtigsten Handelspartner.

Weil es nicht schaden kann, die Sprache zu sprechen, die von mehr als 160 Millionen Menschen in mehr als 30 Ländern auf der ganzen Welt, darunter in vier unserer Nachbarländer, gesprochen wird.

Weil man durch Französisch die „Eintrittskarte“ zu einer der interessantesten Kulturen der Welt erhält: l’art de vivre, die französische Literatur, das Kino (das in Frankreich übrigens die „Siebte Kunst“ genannt wird) und nicht zuletzt die französische Küche („Leben wie Gott in Frankreich“).

Weil Französisch neben Englisch die offizielle Arbeitssprache in der EU und vielen internationalen Organisationen wie der UNO, der UNESCO, den Olympischen Spielen usw. ist.

Weil die deutsch-französische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technik sehr stark ausgeprägt ist und sich noch verstärken wird (z.B. beim Airbus-Projekt).

Weil man die Stimme von Gérard Depardieu dann im Originalton hören und verstehen kann (die ist nämlich viel aufregender als die Synchronstimme!).

Weil derjenige, der gut Französisch kann, später umso leichter Spanisch und Italienisch lernen wird: diese Sprache sind mit dem Französischen verwandt (35% des Vokabulars sind leicht wieder erkennbar).

Weil man dann endlich erfährt, dass Tim und Struppi eigentlich Tintin und Milou heißen und dass die Schlümpfe in ihrem Herkunftsland auf den Namen les Schtoumpfs hören.

Und weil Französisch einfach eine klangvolle Sprache ist! :-)


Was kommt auf mich zu, wenn ich Französisch lerne?

Du wirst mit Schülern lernen, die wie du Spaß am Sprechen einer Fremdsprache haben.

Du wirst in möglichst lebensnahen Situationen die neue Sprache erlernen.

Du wirst erkennen, dass viele Ähnlichkeiten zwischen Deutsch, Englisch und Französisch bestehen.

Du wirst sehen, dass die französische Rechtschreibung regelmäßiger ist als die englische und die deutsche.

Du wirst ein besseres Verständnis für Grammatik entwickeln.

Das Französische zwingt dich, genau zu sein, was für den Ausbildungsweg und den Beruf von großer Wichtigkeit ist.

Du wirst dich innerhalb von recht kurzer Zeit mit Franzosen unterhalten oder schreiben können.

Du kannst an unserem Austausch mit Frankreich (Collège Jeanne d’Arc in Roubaix) teilnehmen und somit französische Kultur und Lebensweise kennen lernen.


All das geht natürlich nicht von allein:

Regelmäßiges Lernen von Vokabeln und Grammatik insbesondere der Verbkonjugation ist unumgänglich!

Selbstständiges Wiederholen und Lernen zu Hause sowie regelmäßiges Anfertigen von Hausaufgaben sind selbstverständlich.

Die mündliche Mitarbeit ist wichtig, denn eine Fremdsprache kann nur dann richtig gelernt werden, wenn sie so oft wie möglich gesprochen wird.

Das Französische ist eine romanische Sprache und so nicht wie das Englische mit dem Deutschen verwandt. Deshalb fällt vielen Deutschen die Aussprache des Französischen am Anfang etwas schwerer als die des Englischen. Aber nach einigen Wochen fällt dir die Aussprache schon viel leichter.

Daher wird im Unterricht jede Gelegenheiten genutzt , Französisch zu sprechen.

M. Scheele, L. Scholz