Termine für die zukünftigen Klassen 5

für Eltern, die überlegen, ihr Kind nach der Klasse 4 am Kolleg St. Thomas anzumelden, bestehen folgende Informationsmöglichkeiten:

21.01.2018, 14:00 - 17:00 Uhr:

Tag der offenen Tür

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22.01.2018, 20:00 Uhr: Informationsabend für interessierte Eltern

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24.01. - 30.01.2018: Anmeldewoche (Mi - Di)

Es ist grundsätzlich ein Gesprächstermin telefonisch zu vereinbaren. Die Termine finden zusammen mit Ihrem Kind am Nachmittag zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr statt. In Ausnahmefällen kann ein Termin am Vormittag vereinbart werden.

Für Fragen stehen wir gerne telefonisch zur Verfügung.

Kein Platz für Ausgrenzung - Informationsabend am Kolleg

Vortrag2017Kein Platz für Ausgrenzung – mit diesem Appell war die Einladung des Schulelternrates zu einem Informations- und Gesprächsabend am Kolleg St. Thomas überschrieben.

 

 

Dieser Abend sollte Eltern in der Wahrnehmung der Erfahrung von Ausgrenzungen sensibilisieren und darüber hinaus auch Strategien im Umgang hiermit vermitteln. Die Referenten Walburga Rolfes , Diplom-Pädagogin und Mitarbeiterin der Caritas-Beratungsstelle, und Marc Burrichter, ebenfalls Diplom-Pädagoge und systemischer Therapeut, haben diese Problematik am 6. November vor ca. 80 interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern von verschiedenen Seiten beleuchtet. Insbesondere wurde hierbei die neue Dimension von Ausgrenzungsmechanismen durch die sozialen Netzwerke, die Verletzungen, Verleumdungen auch in das bis dahin schützende Elternhaus tragen, ins Bewusstsein gerückt. Um solchen, die Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen schädigenden Prozessen entgegenzutreten, wurde die Notwendigkeit der vertrauensvollen Zusammenarbeit von Eltern und Schule hervorgehoben. Am Kolleg St. Thomas sind Vertrauenslehrer, Schulseelsorger, aber natürlich auch die Klassenlehrer wichtige Ansprechpartner, um gemeinsam die Situation zu klären und Lösungsstrategien – natürlich immer in Absprache mit den Schülerinnen und Schülern - zu entwickeln. In diesem Kontext stellten die Referenten den Ansatz des Konzeptes „No Blame Approach“ vor, der von gegenseitigen Schuldzuweisungen absieht und stattdessen über Einbezug von helfenden Unterstützern und Betroffenen die Konfrontation aufbrechen und damit Wege zu gegenseitiger Akzeptanz finden will. Deutlich wurde jedoch auch, dass es sicherlich keine „Patentlösung“ gibt, da jede Ausprägung von Ausgrenzung bzw. „Mobbing“ ihre eigene Geschichte hat. Umso wichtiger erscheint die Bereitschaft aller, sich ernsthaft und vertiefend mit den Nöten der Kinder und Jugendlichen auseinanderzusetzen, da dies zentrale Basis zur Verbesserung der Situation für die Betroffenen ist.

Das Thomas Kolleg stellt sich diesen Herausforderungen sowohl über unterschiedliche Ansprechpartner für die Betroffenen (Vertrauenslehrer, Schulseelsorger, Klassenlehrer), die sich in den „Helfer-Konferenzen“ regelmäßig besprechen und fortbilden, als auch über Angebote gemeinschaftsbildender Tage oder Fahrten, die dazu beitragen sollen, dass es erst gar nicht zu Ausgrenzungen kommt.

An dieser Stelle sei in besonderer Weise den Vorsitzenden des Schulelternrates, Frau Dr. Gabriele Grieshop und Herrn Bernhard Konken gedankt, die diesen wichtigen Abend initiiert und die fachkundigen Referenten gewonnen haben.

Ute Kirchhoff

Das Bild zeigt die Referenten Walburga Rolfes und Marc Burrichter, die Mitglieder der Schulleitung Mark Brockmeyer und Ute Kirchhoff sowie die stellvertretende Vorsitzende des Schulelternrats Dr. Gabriele Grieshop.