Besuch der Ausstellung "Religramme" im Rathaus

Religramme2017Unser Religionskurs des Jahrgangs 11 hat am Domnnerstag, den 31.08.2017 die Ausstellung "Religramme" im Rathaus der Stadt Vechta besucht.

 

Unser Religionskurs desJahrgangs 11 unter der Leitung von Frau Diekmann hat am Beginn dieses Schuljahres die religiöse Identität und deren Auslebung thematisiert. Passend dazu haben wir am vergangenen Donnertag, den 31. August eine Exkursion zum Rathaus in Vechta gemacht, in der zur Zeit die sogenannten „Religramme - Gesichter der Religionen “ ausgestellt sind, die sich mit dem Thema rund um die sechs großen und uns präsenten Weltreligionen befasst.

Die Ausstellung war in Form von großen Plakaten aufgebaut, die sich im gesamten Rathausfoyer verteilt befanden. Es gab zu jeder Religion je ein Plakat mit allgemeinen Informationen und noch jeweils einige Plakate mit Personen (Gesichtern), die in Deutschland, genauer gesagt in Niedersachsen leben, und wie ihre Religion ihr alltägliches Leben beeinflusst.
Das war für uns besonders interessant, da wir uns damit ein viel konkreteres Bild vor Augen führen konnten, inwiefern die unterschiedlichen Religionen und ihre auf viele Leute veraltet wirkenden Grundsätze auch in der heutigen Zeit auf moderne Art und Weise umgesetzt werden können.

Zu Beginn der Ausstellung mussten wir Schüler uns in Zweiergruppen aufstellen. Jede Gruppe erhielt eine Zitrone, die sie genau betrachten und von der sie jeweils eine Gemeinsamkeit und einen Unterschied zu den anderen Zitronen nennen sollte. Anfangs fragten sich sicherlich viele, was das solle. Der Bezug zu dem Thema der religiösen Identität erschloss sich jedoch bereits vielen während der Betrachtung der Plakate: Eines der grundsätzlichen Ziele dieser Ausstellung war es nämlich, zu zeigen, dass es trotz vieler thematischer Unterschiede zwischen, aber auch innerhalb der Religionen auch viele Gemeinsamkeiten gibt.

Sehr prägnant war dabei zum einen die Rolle der Religion als Stütze im Leben der betroffenen Personen, besonders auch in schweren Zeiten und zum anderen der Wunsch nach Frieden und einer guten Kommunikation zwischen den Religionen sowie die deutliche Ablehnung von Extremismus, der Religion oftmals als Deckmantel und zur Rechtfertigung nutzt.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Exkursion für uns ein guter Anlass war, die sonst oft abstrakten Themen des Unterrichts in konkreter Form zu vertiefen und einen Überblick über die religiöse Vielfalt innerhalb unseres Landes zu bekommen.
Unser Fazit: sehr empfehlenswert!
An dieser Stelle möchten wir noch einmal allen danken, die die Ausstellung in Vechta ermöglicht haben.

Jacqueline Kurjahn, Anna Wesjohann (Jahrgang 11)